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Diese zweiteilige Sendung erklärt den Aufstieg und den Fall des Mongolischen Reiches und stützt sich dabei auf Ausgrabungsfunde. Zum allerersten Mal haben Wissenschaftler exklusiv Zugang zu mongolischen und russischen Archiven erhalten. Wir wissen, dass die Mongolen geschickte Verwalter waren, so etwas wie die ersten „Global Player“ der Geschichte. Über einen Zeitraum von 200 Jahren sorgten sie für einen reibungslosen Austausch von Gütern und Gedankengut zwischen Ost und West. Sie bewiesen Weitblick und holten Händler und landwirtschaftlich erfahrene Siedler in ihr Land. Erst nach dem Ende der mongolischen Herrschaft in China, Mitte des 14. Jahrhunderts, wurden die Verbindungsstraßen in den Fernen Osten zunehmend unsicher.
Die Dokumentation zeichnet vor der Kulisse der atemberaubenden Landschaften der Mongolei das Leben am Hof Dschingis Khans nach und erläutert in nachgestellten Szenen die Besonderheiten der mongolischen Kriegsführung.
1243 entsendete der Papst einen Franziskanermönch in das Mongolische Reich, der den Reisebericht „Die Geschichte der Mongolen“ hinterließ und darin eine faszinierende, exotische Welt beschreibt. Eine Welt, in der auch heute noch die alten Traditionen zu finden sind. Man trifft die Siedler noch immer mit Pfeil und Bogen an. Auch ihre traditionelle Reitkunst blieb erhalten und ist bis heute ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Die Dokumentation porträtiert ein Nomadenvolk, das sein Wissen und seine Fähigkeiten bewahrt und seine Originalität erhalten hat.