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13. Februar 1945. Dresden, eine der schönsten Städte der Welt, sieht hilflos ihrer völligen Zerstörung ins Auge. Eine Nacht und einen Tag lang wirft die britische Royal Air Force zahllose Bomben ab und verursacht ein Flammeninferno, das die gesamte Stadt in Schutt und Asche legt. Mindestens 25.000 Menschen sterben. Für diese Dokumentation sind Überlebende zusammengekommen, die sich über ihre Erinnerungen an den Angriff austauschen.
Der ausgewiesene Experte für neuere Geschichte Sebastian Dehnhardt (Stalingrad, The Longest Day) stellt die Zerstörung Dresdens in Form einer Real-time-Reportage dar. Während sich der Bombenangriff chronologisch vor unseren Augen entfaltet, schildern zehn Augenzeugen die Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven: Britische Piloten berichten, wie sie die Bomben abwarfen und Dresdener Bürger, wie sie die Attacken überlebten.
Vor dem Dreh wurden über 300 Interviews mit Überlebenden geführt. Die Erfahrungen dieser Menschen bildeten die Grundlage für die visuelle Rekonstruktion eines Szenarios, von dem nur wenige Originalbilder existieren. Allein durch die Erzählungen der Opfer können wir das Grauen erahnen, das sich auf den Straßen und in den Luftschutzbunkern abgespielt haben muss.
Die ergreifenden menschlichen Schicksale und die erschütternden Szenen der erschreckend realistischen Rekonstruktionen spiegeln das Chaos und die Zerstörung mit erstaunlicher Präzision und Klarheit wider. Wir erleben Angst und Verzweiflung, Mut und Mitgefühl. Durch die schnellen Szenenwechsel zwischen der britischen Kommandozentrale und den Straßen Dresdens, durch die Schilderungen der Überlebenden und die drastischen Archivbilder werden wir hineingesogen in die angespannte und angsterfüllte Atmosphäre dieser dramatischen Stunden.
60 Jahre nach dem Bombenangriff hat Dehnhardt britische und deutsche Opfer der Tragödie in der wiederaufgebauten Frauenkirche zusammengebracht, um gemeinsam mit ihnen dem Tag zu gedenken, der ihr Leben für immer veränderte. Gemeinsam erinnern sich die früheren Feinde. Wir werden Zeugen eines Moments der Versöhnung.