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Im Spiel lernen wir als Kinder mehr über das Leben als auf jede andere Art. Der Fähigkeit, spielen zu können, verdanken wir es, dass wir uns zu gut koordinierten, anpassungsfähigen, hoch sozialen Individuen entwickeln können. Aber das gilt nicht nur für uns Menschen: Auch Tiere spielen. Jahrelang dachte man, das Spiel der Tiere wäre etwas ganz anderes als das Spiel des Menschen. Aber wie sich jetzt herausstellt, ist dies nicht der Fall. Warum geben Tiere ihrem Spieltrieb nach? Welche Funktionen erfüllt diese oftmals ermüdende und mitunter auch gefährliche Tätigkeit? Diese interdisziplinär ausgerichtete Dokumentation geht der Frage auf den Grund, warum Spielen so wichtig ist für die Entwicklung: Durch die Untersuchung des Spielverhaltens so unterschiedlicher Tiere wie Reptilien, Vögel und Säugetiere in all seinen sozialen, bewegungs- oder zielgerichteten Facetten kommt der Film dem Nutzen auf die Spur, die das Spielen bietet. Und er zeigt in schockierenden Bildern, was passiert, wenn junge Tiere am Spielen gehindert werden. In einer frappierenden Parallele zu uns Menschen entwickeln sich Jungtiere, die aufwachsen ohne zu spielen, zu Individuen mit gestörtem Sozialleben – und manche sogar zu Serienkillern.